Die Grenzen meiner Möglichkeiten
Diese Übung hilft dir, Frieden damit zu finden, was du als Mutter oder Vater kontrollieren kannst — und was nicht, besonders wenn du dich fragst, was du hättest tun können oder warum die Dinge so sind, wie sie sind.
1. Einen Moment innehalten
Nimm einige langsame, tiefe Atemzüge und lege eine Hand auf dein Herz, wenn sich das unterstützend anfühlt.
Erlaube dir, ganz in diesem Moment anzukommen.
2. Dein Kind vor dein inneres Auge bringen
Denke sanft an dein Kind oder deine Kinder.
Stelle sie dir so klar wie möglich vor.
Nimm wahr, welche Gefühle auftauchen — Liebe, Sorge, Zärtlichkeit.
Lass alles einfach so sein, wie es ist.
3. Deine Grenzen nachdenken
Wiederhole diese Worte still für dich oder passe sie an deine eigene Situation an:
Jeder Mensch ist eine eigene Sternschnuppe.
Auch du mein Kind!
Von tiefem Herzen möchte ich dich auf deiner Bahn beschützt sehen,
vor allem Leid, allem Schmerz und allen Katastrophen.
Aber es steht weder in meiner Macht noch in meiner Verantwortung,
das alles leisten zu können.
Jedes Menschenkind ist auf seiner eigenen Lebensreise!
Möge ich die Grenzen meiner Möglichkeiten akzeptieren.
…
Ich kann versuchen, dir einen Hafen zu bauen,
in dem du sicher und geborgen bist, auftanken kannst und Verbundenheit erlebst.
Aber ich kann dich nicht bewahren vor den Flauten
und Stürmen und den Gefahren auf deiner Abenteuerreise.
Gleichwohl wünsche ich dir auf deiner Reise von ganzem Herzen,
dass du möglichst frei von Leid und Unglück bleibst
und dich so entfalten kannst, wie es für dich passend ist.
Lass diese Worte so lange sanft in dir wirken, wie du es brauchst.
Wenn es hilfreich ist, lies sie noch einmal.
4. Sanft abschließen
Lass Bilder oder Worte, die aufgetaucht sind, wieder los.
Richte deine Aufmerksamkeit zurück auf deinen Atem und deinen Körper.
Wenn du bereit bist, öffne langsam die Augen und kehre in deinen Tag zurück.