Deine Grenzen wahrnehmen

Diese Übung hilft dir, dir deiner persönlichen Grenzen bewusster zu werden und sie mit Klarheit und Fürsorge auszudrücken.

1. Ankommen

Setze dich bequem hin.
Nimm einige langsame, tiefe Atemzüge.
Lass deinen Körper entspannen und im gegenwärtigen Moment ankommen.

2. An einen Moment mit Grenzen denken

Erinnere dich an einen kürzlichen Konflikt mit deinem Kind, in dem deine Grenzen unklar waren oder schwer auszudrücken schienen.
Erinnere dich sanft:

  • Was ist passiert?
  • Wer war beteiligt?
  • Was wurde gesagt oder getan?
  • Wie hat sich dein Körper angefühlt?

Nimm alle Gefühle, Gedanken oder Impulse wahr, die auftauchen.

3. Innehalten und dich erden

Nimm dir einen achtsamen Atemraum:

  • Nimm wahr, was gerade da ist — Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle — ohne zu urteilen.
  • Nimm fünf langsame, bewusste Atemzüge.
  • Spüre wieder deinen ganzen Körper.
  • Lege eine Hand auf dein Herz, wenn sich das unterstützend anfühlt.
  • Begegne dir selbst mit Mitgefühl für die Schwierigkeit dieser Situation.

4. Über deine Grenzen nachdenken

Lass jede dieser Fragen still in dir nachklingen:

  • Habe ich meine Grenze bemerkt, bevor oder nachdem sie überschritten wurde?
  • Wie fühlt es sich in meinem Körper an, eine Grenze zu setzen?
  • Was vermeide ich, wenn ich keine Grenze setze?
  • Was wünsche oder brauche ich gerade am meisten?

Lass ehrliche Antworten auftauchen, ohne sie zu erzwingen.

5. Sanft abschließen

Lass die Reflexion los.
Kehre zu deinem Atem zurück.
Nimm wahr, wie du dich jetzt fühlst.
Nimm dieses Bewusstsein mit in zukünftige Momente mit deinem Kind.

Du kannst zu dieser Übung zurückkehren, wann immer du dir über deine Grenzen unsicher bist oder nicht weißt, wie du sie ausdrücken sollst.