Meinem Herzen Wünsche zuflüstern

Diese Übung hilft dir, freundliche und unterstützende Sätze zu entwickeln, zu denen du jeden Tag zurückkehren kannst.

1. Ankommen

Setze dich bequem hin.
Nimm ein paar langsame Atemzüge.
Lass deinen Körper weicher werden.
Begegne dir selbst mit einer sanften und fürsorglichen Haltung.

2. Frage dich: Was brauche ich?

Frage dich leise:
Was brauche ich gerade wirklich?
Ohne was würde sich mein Tag unvollständig anfühlen?
Nimm wahr, was auftaucht — Worte, Gefühle oder Sehnsüchte.
Wenn es hilfreich ist, schreibe sie auf.

3. Frage dich: Was wünsche ich mir zu hören?

Frage nun:
Was würde ich gerne von jemand anderem hören?
Welche Worte berühren mein Herz?
Nimm auch hier wahr, was auftaucht.

Du kannst es ebenfalls aufschreiben.

4. Verwandle sie in freundliche Wünsche

Formuliere aus diesen Bedürfnissen sanfte Wünsche an dich selbst.

Zum Beispiel:

  • „Möge ich mich geliebt fühlen.“
  • „Möge ich mich so annehmen, wie ich bin.“
  • „Möge ich mich verbunden fühlen.“
  • „Möge ich in Frieden sein.“
  • „Möge ich meinen eigenen Stärken vertrauen.“

Wähle ein bis drei Sätze, die sich wahr und bedeutsam anfühlen.

Sie sollten Werte oder Qualitäten ausdrücken — keine Leistungen oder Ziele.

5. Lass die Worte wirken

Wiederhole deine gewählten Sätze langsam und innerlich.
Lass sie in deinem Herzen nachklingen.

Du kannst zu diesen Wünschen am Morgen oder jederzeit im Laufe des Tages zurückkehren – als stille innere Unterstützung. Du kannst deine Sätze immer wieder anpassen, wenn sich deine Bedürfnisse verändern. .