Atmen in Verbundenheit

Diese Übung hilft dir, dich durch den Atem zu erden, zu nähren und wieder mit dir selbst und anderen in Verbindung zu kommen.
Du kannst dafür bewusst einen Raum und eine Zeit schaffen oder sie immer dann praktizieren, wenn du Distanz zwischen dir und deinen Kindern spürst.

1. Halte einen Moment inne

Nimm wahr, was gerade da ist: Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen.
Richte dann deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Nimm die Luft wahr, die ein- und ausströmt, und spüre, wie sich dein Körper mit jedem Atemzug sanft bewegt.
Wenn du bemerkst, dass dein Geist Gedanken hinterherläuft, bringe deine Aufmerksamkeit sanft zum nächsten Atemzug zurück.
Lass den Atem dich tragen und halten.

2. Lass den Atem dich nähren

Stell dir bei jedem Einatmen vor, wie die frische Luft deinen Körper nährt.
Spüre, wie der Atem jede Zelle erreicht und Energie und Lebendigkeit bringt.
Mit jedem Ausatmen darf Spannung weicher werden und losgelassen werden.
Spüre, wie dich dieser ruhige Rhythmus trägt.

3. Spüre die Verbindung

Werde dir bewusst, dass die Luft, die du atmest, geteilt wird.
Sie verbindet dich mit den Menschen um dich herum, mit deiner Familie und deiner Gemeinschaft.
Sie verbindet dich mit Tieren, Pflanzen und allen Lebewesen.
Spüre dich als Teil dieses großen Netzes des Lebens.

4. Ruhe und Abschluss

Wenn du dich wieder mehr mit dir selbst verbunden fühlst, lass Bilder und Worte los und ruhe still in deinem Atem.
Nimm wahr, wie du dich fühlst, und kehre dann sanft in deinen Tag zurück.

This practice helps you ground, nourish, and reconnect with yourself and others through the breath.

Du kannst dir diese Übung schenken, wann immer du das Bedürfnis verspürst, dich wieder zu verbinden — mit dir selbst, mit anderen und mit der Natur.