Selbst-Mitgefühl Pause
Diese Übung hilft dir, in stressigen oder schwierigen Momenten freundlich mit dir selbst umzugehen, statt dich selbst zu verurteilen. Sie unterstützt dich dabei, dein Nervensystem zu beruhigen, wenn du dich überwältigt, erschöpft oder entmutigt fühlst.
1. Innehalten
Nimm ein paar langsame Atemzüge.
Nimm Spannungen oder Unbehagen in deinem Körper und deinen Gefühlen wahr — ohne sie zu bewerten.
2. Deine Erfahrung anerkennen
Sage innerlich mit sanfter Stimme einen dieser Sätze — oder Worte, die sich für dich natürlich anfühlen:
- „Das ist schwierig.“
- „Das tut weh.“
- „Das ist stressig.“
- „Ich gehe gerade durch einen schweren Moment.“
Erlaube dir, vollständig anzuerkennen, was du fühlst.
3. Dich an dein Menschsein erinnern
Erinnere dich daran, dass Schwierigkeiten zum Menschsein gehören:
- „Jeder Mensch erlebt Herausforderungen.“
- „Ich bin nicht die einzige Person, die sich so fühlt.“
- „Das gehört zur menschlichen Erfahrung.“
Lass diese Worte dich mit anderen verbinden, die Ähnliches erleben.
4. Dir selbst Freundlichkeit schenken
Lege eine Hand auf dein Herz oder auf einen anderen Körperbereich, der sich tröstlich anfühlt.
Spüre die Wärme und Unterstützung deiner Berührung.
Frage dich:
- „Was brauche ich gerade?“
- „Wie kann ich in diesem Moment gut für mich sorgen?“
Oder sage dir selbst freundliche Sätze wie:
- „Möge ich freundlich zu mir sein.“
- „Möge ich mir geben, was ich brauche.“
- „Möge ich geduldig und sanft sein.“
- „Möge ich mich so annehmen, wie ich bin.“
Wenn das schwerfällt, stell dir vor, was du einer guten Freundin oder einem guten Freund in derselben Situation sagen würdest — und sage es dir selbst.
5. Sanfter Abschluss
Lass die Worte langsam in den Hintergrund treten.
Sitze noch einen Moment still da.
Nimm wahr, wie du dich jetzt fühlst.
Wenn du bereit bist, kehre sanft in deinen Tag zurück.