Die regenerierende Berührung

Diese Übung hilft dir, durch körperlichen Kontakt Trost im Hier und Jetzt zu finden, vor allem wenn du dich gestresst oder überfordert fühlst.

1. Erkenne das Bedürfnis

Achte darauf, wann du dich angespannt, ängstlich oder überfordert fühlst.
Erkenne, dass du in diesem Moment eine Geste der Fürsorge brauchst.

2. Wähle deine Geste des Selbstmitgefühls

Entscheide dich für beruhigenden Kontakt (zärtlich, wie Hände auf dem Herzen, auf den Wangen, eine Umarmung) oder für unterstützenden Kontakt (fest, wie Hände auf dem Bauch oder Arme an den Hüften oder verschränkt).
Denke daran: Beides sind gültige Formen der Fürsorge.

3. Wende die Berührung an

Lege deine Hände in die gewählte Position und spüre, wie sich die Wärme ausbreitet.
Erlaube dir, diese Geste des Mitgefühls ohne Wertung anzunehmen.

4. Atme mit der Berührung

Stelle dir bei jedem Einatmen vor, wie du Unterstützung und Freundlichkeit empfängst.
Lasse bei jedem Ausatmen Anspannung und Stress los.

5. Integriere und schließe ab

Verweile einige Atemzüge lang in diesem Zustand des Trostes.
Wenn du bereit bist, nimm deine Hände langsam weg und nimm das Gefühl der Ruhe und Unterstützung mit.
Kehr mit mehr Achtsamkeit und Freundlichkeit dir selbst gegenüber in deinen Alltag zurück.

Du kannst dir diese Übung jedes Mal gönnen, wenn du das Bedürfnis verspürst, neue Kraft zu tanken, dich zu beruhigen, dich selbst zu stärken oder wieder zu dir selbst zu finden.